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2026-06-03 - Überörtlicher Einsatz für das Modul Messen

Am 03. Juni 2026 kam es auf einem Betriebsgelände in Vilshofen an der Donau im Landkreis Passau zu einem Gefahrstoffaustritt. Dabei trat Salpetersäure aus und führte zu einem umfangreichen Einsatz der örtlichen Feuerwehren sowie zahlreicher Spezialkräfte. 
Nach der ersten Erkundung durch die örtliche Einsatzleitung wurden umgehend Maßnahmen zur Gefahrenabwehr eingeleitet. Aufgrund der Eigenschaften der ausgetretenen Salpetersäure und der damit verbundenen Gefahren für Mensch und Umwelt wurden weitere Einheiten des Gefahrgutbereichs nachalarmiert.
Gegen 16:15 Uhr wurde das Modul Messen des Gefahrgutzuges des Landkreises Rottal-Inn zur Unterstützung an die Einsatzstelle alarmiert. Unter der Führung von Fach-Kreisbrandmeister Heiko Schedlbauer machten sich der CBRN-Erkunder sowie die Führungsunterstützungseinheit aus Pfarrkirchen auf den Weg nach Vilshofen.
Nach dem Eintreffen vor Ort unterstützten die speziell ausgebildeten Einsatzkräfte die örtliche Einsatzleitung durch umfangreiche Mess- und Erkundungsmaßnahmen. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Kontrolle der Kanalisation, da die ausgetretene Salpetersäure über einen Gully in einen Regenwasserschacht gelangt war.
Mithilfe verschiedener Messgeräte wurden kontinuierlich Kontrollmessungen im unmittelbaren Gefahrenbereich sowie in den angrenzenden Bereichen durchgeführt. Ziel war es, mögliche Schadstoffkonzentrationen festzustellen, eine Au

sbreitung von Gefahrstoffen frühzeitig zu erkennen und die Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen zu überwachen.
Die erhobenen Messwerte wurden fortlaufend dokumentiert und an die Einsatzleitung übermittelt. Sie dienten als wichtige Entscheidungsgrundlage für die Beurteilung der Lage sowie für die Anpassung von Absperr- und Sicherheitsbereichen.
Im weiteren Einsatzverlauf konnte die Gefahrenlage erfolgreich eingegrenzt und unter Kontrolle gebracht werden. Durch die kontinuierlichen Messungen war jederzeit eine fundierte Bewertung der Situation möglich. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichten es, Schutzmaßnahmen schrittweise anzupassen und schließlich zurückzunehmen.
Nach mehreren Stunden konnte der Einsatz für die Kräfte des Moduls Messen beendet werden. 
Der Einsatz zeigte erneut die Bedeutung spezialisierter Messeinheiten bei Gefahrstofflagen und die gute Zusammenarbeit der überörtlichen Einsatzkräfte über Landkreisgrenzen hinweg.

30-03-2026 - Erneuter Amtshilfe-Einsatz wegen Tierseuche Newcastle im Bereich Gangkofen

Im Rahmen der Amtshilfe wurden Einsatzkräfte des Gefahrgutzuges (GFG-Zug) des Landkreises Rottal-Inn zu einem Betrieb im Bereich Gangkofen alarmiert. Es handelte sich bereits um den zweiten Einsatz in diesem Bereich im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Tierseuche Newcastle, weshalb erneut umfangreiche Maßnahmen zum Schutz von

Im Einsatz waren mehrere Spezialeinheiten des Gefahrgutzuges. Die Führungsunterstützungseinheit aus Tann unterstützte die Einsatzleitung bei der Koordination der Maßnahmen. Vor Ort befand sich zudem der Abrollbehälter Besprechung, welcher als Führungs- und Lagebesprechungsraum genutzt wurde. Die Dekontaminationseinheit aus Triftern stellte eine Dekonschleuse zur Reinigung und Sicherung der eingesetzten Kräfte bereit. Für Messaufgaben kam der CBRN-Erkunder aus Pfarrkirchen zum Einsatz.

Als Sicherungseinheit waren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gangkofen und Massing vor Ort, die unter anderem Sicherungstrupps stellten. Ebenfalls an der Einsatzstelle vertreten waren Einheiten der Polizei sowie ein Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes zur medizinischen Absicherung der Einsatzkräfte.

Zu den durchgeführten Maßnahmen gehörten das Bereitstellen von Sicherungstrupps, der Aufbau und Betrieb einer Dekontaminationsschleuse sowie kontinuierliche Messungen an verschiedenen Messpunkten.

Im betroffenen Betrieb mussten im Zuge der tierseuchenrechtlichen Maßnahmen rund 77.000 Masthähnchen gekeult werden. Der Einsatz erstreckte sich über eine Dauer von etwa zweieinhalb Tagen. Die eingesetzten Kräfte unterstützten hierbei insbesondere bei der Absicherung, Überwachung und bei Schutzmaßnahmen im Umfeld der Einsatzstelle.

 

16-03-2026 - Amtshilfe-Einsatz wegen Tierseuche Newcastle im Bereich Gangkofen

Im Rahmen der Amtshilfe wurden Einsatzkräfte des Gefahrgutzuges (GFG-Zug) des Landkreises Rottal-Inn zu einem Betrieb im Bereich Gangkofen alarmiert. Hintergrund des Einsatzes war der Ausbruch der Tierseuche Newcastle, weshalb umfangreiche Maßnahmen zum Schutz von Einsatzkräften und Umfeld während der Keulungsmaßnahmen erforderlich waren.

Die Gesamteinsatzleitung lag bei Kreisbrandinspektor Andreas Maurer. Die Abschnittsleitung „Messen“ und Dekontamination übernahm Fach-Kreisbrandmeister Heiko Schedlbauer.

Mehrere Einheiten mit unterschiedlichen Fähigkeiten waren im Einsatz. Die Führungsunterstützungseinheit aus Tann unterstützte die Einsatzleitung bei der Koordination der Maßnahmen und führte die Lagedokumentation. Vor Ort befand sich zudem der Abrollbehälter Besprechung, welcher als Führungs- und Lagebesprechungsraum genutzt wurde. Die Dekontaminationseinheit aus Triftern stellte eine Dekontaminationsschleuse zur Reinigung und Sicherung der eingesetzten Kräfte im Falle eines nötigen Einsatzes bereit. Für Messaufgaben kam der CBRN-Erkunder aus Pfarrkirchen zum Einsatz.

Als Sicherungseinheit waren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gangkofen vor Ort, die unter anderem Sicherungstrupps unter schwerem Atemschutz bereitstellten und die Einsatzmaßnahmen unterstützten. Ebenfalls an der Einsatzstelle vertreten waren Einheiten der Polizei sowie ein Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes zur medizinischen Absicherung der Einsatzkräfte. Zudem machte sich Kreisbrandmeister Tobias Ertl ein Bild von der Lage vor Ort.

Die wichtigsten Aufgaben der eingesetzten Einheiten waren das Bereitstellen von Sicherungstrupps, der Aufbau und Betrieb einer Dekontaminationsschleuse sowie kontinuierliche Messungen an verschiedenen Messpunkten. Darüber hinaus wurde das Betriebsgelände fortlaufend mit entsprechenden Messgeräten überwacht.

Im betroffenen Betrieb mussten im Zuge der behördlich angeordneten Maßnahmen rund 60.000 Masthähnchen getötet werden. Die eingesetzten Kräfte unterstützten hierbei insbesondere bei der Absicherung, Überwachung und bei Schutzmaßnahmen im Umfeld der Einsatzstelle.

Der Einsatz konnte nach Abschluss der Maßnahmen und ohne besondere Vorkommnisse beendet werden.

 

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Dienstag, Juni 16, 2026