
Im Rahmen eines feierlichen Festaktes in Gunzenhausen wurden am 11. Juli 2026 durch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt rund 110 neue Einsatzfahrzeuge für den Katastrophen- und Zivilschutz an Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus ganz Bayern übergeben. Mit dieser Investition setzen Bund und Freistaat Bayern ein starkes Zeichen für einen leistungsfähigen Bevölkerungsschutz.
Auch der Landkreis Rottal-Inn durfte sich über gleich drei bedeutende Einsatzfahrzeuge freuen. Offiziell übergeben wurden der neue CBRN-Erkunder, der Einsatzleitwagen (ELW) Ölwehr Niederbayern sowie der Schlauchwagen Katastrophenschutz (SW-Kat).
Der neue CBRN-Erkunder erweitert die Fähigkeiten des Gefahrgutzuges und des Moduls Messen erheblich. Das hochmoderne Spezialfahrzeug dient der Erkundung sowie dem Nachweis chemischer, biologischer, radiologischer und nuklearer Gefahrenstoffe und ermöglicht eine schnelle und präzise Lagefeststellung bei Schadenslagen. Damit wird die Sicherheit der Einsatzkräfte und der Bevölkerung nachhaltig verbessert.
Mit dem neuen ELW Ölwehr Niederbayern steht künftig eine moderne Führungs- und Kommunikationsplattform für überörtliche Ölwehreinsätze zur Verfügung. Das Fahrzeug unterstützt die Einsatzleitung bei größeren Gewässer- und Umweltschadenslagen und stärkt die Schlagkraft der Ölwehr im gesamten Regierungsbezirk Niederbayern.
Der ebenfalls übergebene Schlauchwagen Katastrophenschutz ergänzt die Ausstattung des Katastrophenschutzes im Landkreis Rottal-Inn. Mit seiner umfangreichen Schlauchreserve kann er insbesondere bei Wald- und Vegetationsbränden sowie bei lang andauernden Wasserförderungen über große Entfernungen eingesetzt werden und stellt damit eine wertvolle Unterstützung für die Feuerwehren dar.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband Rottal-Inn bedanken sich bei Bund und Freistaat Bayern für die kontinuierlichen Investitionen in den Katastrophenschutz. Die neuen Fahrzeuge leisten einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung zukünftiger Einsatzlagen und erhöhen die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren sowie der Katastrophenschutzeinheiten im Landkreis und darüber hinaus.