Abrollbehälter Sandsack für den Katastrophenschutz
Ende September konnte ein neuer Abrollbehälter für den Katastrophenschutz durch den Landkreis Rottal-Inn in Dienst gestellt werden. Bei dem Abrollbehälter handelt es sich um einen Abrollbehälter-Sandsack.
Zweck dieses Abrollbehälters ist es, eine schnelle und effiziente Befüllung durchführen zu können. Die Seitenwände und das Dach können geöffnet werden, somit ist eine Beladung mittels Stapler oder Radlader möglich.
Es können bis zu 2500 Sandsäcke pro Stunde befüllt werden. Zeitgleich werden immer vier Sandsäcke befüllt und vernäht. Sämtliches Zubehör wird auf dem Abrollbehälter mitgeführt. Dabei handelt es sich um leere Paletten, Hubwagen und leere Sandsäcke.
Der Behälter wurde von der Firma GSF in Twist aufgebaut. Zwei Mitglieder der Feuerwehr Eggenfelden überführten den Behälter mit einem Wechselladerfahrzeug in den Landkreis.
Stationiert ist der Abrollbehälter im Katastrophenschutzlager.
Der Behälter kann auch jederzeit überörtlich zum Einsatz kommen, zum Beispiel mit dem Hilfeleistungskontingent Sandsack.
![]() |
![]() |
![]() |





Am 09. und 10. Oktober 2025 fanden bei der Feuerwehr Pfarrkirchen drei praxisorientierte Schulungsdurchgänge zum sicheren Umgang mit Flüssiggas statt. Veranstaltet wurde die Schulung von der Kreisbrandinspektion Rottal-Inn, fachlich organisiert durch Fach-KBM Heiko Schedlbauer. Ziel war es, Einsatzkräfte im sicheren und effektiven Umgang mit dem Gefahrstoff Propan (Flüssiggas unter Druck) zu schulen - einem Stoff, mit dem die Feuerwehren des Landkreises jährlich bei Einsätzen konfrontiert werden.
Ein besonderes Augenmerk lag auf der praktischen Darstellung möglicher Gefahrensituationen. In realitätsnahen Versuchen konnten die Teilnehmer erleben, wie sich Propan in unterschiedlichen Szenarien verhält. Ein weit verbreiteter Mythos - dass Gasflaschen explodieren könnten, wenn das Gas zu langsam austritt und "eingesaugt" wird - wurde fachlich fundiert entkräftet. "Das kann nicht passieren, da die Austrittsgeschwindigkeit von Propan aus einer Gasflasche immer höher ist als die Verbrennungsgeschwindigkeit", erklärte Uwe Swarowsky. Alle drei Schulungseinheiten waren sehr gut besucht. Der lebendige Vortrag, kombiniert mit der praxisnahen Vorführung, sorgte für große Aufmerksamkeit und vermittelte den Feuerwehrkräften wertvolles Wissen für den Ernstfall.