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11-04-2026 - Strahlenschutzübung im Kernkraftwerk Isar

Am 11.04.2026 führte der Gefahrgutzug (GFG) des Landkreises Rottal-Inn eine besondere Fortbildungsmaßnahme im Bereich Strahlenschutz durch. Ziel der Übung war das Kernkraftwerk Isar im benachbarten Landkreis Landshut. Die Führung lag in den Händen von Heiko Schedlbauer, Fach-Kreisbrandmeister (F-KBM) für Gefahrgut. Nach dem Eintreffen am Treffpunkt in Eggenfelden und einer kurzen Begrüßung machte sich der Zug gemeinsam auf den Weg zum Kernkraftwerk. Vor Ort erhielten die Teilnehmer durch den Leiter der Werkfeuerwehr, Alexander Kiesel, eine umfassende Einweisung in die geltenden Sicherheits- und Verhaltensregeln. Anschließend folgte ein fachlich fundierter und praxisnaher Vortrag über radioaktive Strahlung sowie deren Handhabung im Einsatz. Unter der Leitung von Strahlenschutztechniker Günther Kleiner vertieften die Eisatzkräfte zunächst ihr Wissen über moderne Messgeräte und Grundlagen im Strahlenschutzeinsatz. 
Im weiteren Verlauf wurde das Gelände im Rahmen einer Führung erkundet, bevor der praktische Übungsteil begann. An der Übungshalle angekommen, erfolgte die Einweisung in das Szenario durch die Mitarbeiter vor Ort. 
Wie bereits im Vorfeld mehrfach trainiert, richteten die Einsatzkräfte einen Gefahrenbereich ein und bauten – unter Federführung der Feuerwehren Triftern und Wittibreut – einen Kontaminationsnachweisplatz auf. Ausgerüstet mit speziellen Messgeräten und entsprechender Schutzkleidung gingen mehrere Trupps in die Halle vor, um Messungen an Behältern mit schwach radioaktiven Stoffen durchzuführen. Währenddessen wurden sie kontinuierlich durch Ausbilder begleitet und erhielten wertvolle Hinweise zur richtigen Anwendung der Messtechnik.
An der Schulung nahmen die Feuerwehren Tann, Kirchdorf, Eggenfelden, Pfarrkirchen, Bad Birnbach, Triftern, Wittibreut sowie das BRK aus Gangkofen teil.Nach Abschluss der Messungen verließen die Trupps den Gefahrenbereich über den eingerichteten Kontrollpunkt, wo eine Überprüfung auf mögliche Kontamination erfolgte.

In der abschließenden Nachbesprechung wurde der Ausbildungstag durchweg positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wurde die große Bedeutung solcher praxisnahen Übungen für den sicheren Umgang mit radioaktiven Stoffen im Einsatzdienst.

30-03-2026 - Erneuter Amtshilfe-Einsatz wegen Tierseuche Newcastle im Bereich Gangkofen

Im Rahmen der Amtshilfe wurden Einsatzkräfte des Gefahrgutzuges (GFG-Zug) des Landkreises Rottal-Inn zu einem Betrieb im Bereich Gangkofen alarmiert. Es handelte sich bereits um den zweiten Einsatz in diesem Bereich im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Tierseuche Newcastle, weshalb erneut umfangreiche Maßnahmen zum Schutz von

Im Einsatz waren mehrere Spezialeinheiten des Gefahrgutzuges. Die Führungsunterstützungseinheit aus Tann unterstützte die Einsatzleitung bei der Koordination der Maßnahmen. Vor Ort befand sich zudem der Abrollbehälter Besprechung, welcher als Führungs- und Lagebesprechungsraum genutzt wurde. Die Dekontaminationseinheit aus Triftern stellte eine Dekonschleuse zur Reinigung und Sicherung der eingesetzten Kräfte bereit. Für Messaufgaben kam der CBRN-Erkunder aus Pfarrkirchen zum Einsatz.

Als Sicherungseinheit waren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gangkofen und Massing vor Ort, die unter anderem Sicherungstrupps stellten. Ebenfalls an der Einsatzstelle vertreten waren Einheiten der Polizei sowie ein Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes zur medizinischen Absicherung der Einsatzkräfte.

Zu den durchgeführten Maßnahmen gehörten das Bereitstellen von Sicherungstrupps, der Aufbau und Betrieb einer Dekontaminationsschleuse sowie kontinuierliche Messungen an verschiedenen Messpunkten.

Im betroffenen Betrieb mussten im Zuge der tierseuchenrechtlichen Maßnahmen rund 77.000 Masthähnchen gekeult werden. Der Einsatz erstreckte sich über eine Dauer von etwa zweieinhalb Tagen. Die eingesetzten Kräfte unterstützten hierbei insbesondere bei der Absicherung, Überwachung und bei Schutzmaßnahmen im Umfeld der Einsatzstelle.

 

16-03-2026 - Amtshilfe-Einsatz wegen Tierseuche Newcastle im Bereich Gangkofen

Im Rahmen der Amtshilfe wurden Einsatzkräfte des Gefahrgutzuges (GFG-Zug) des Landkreises Rottal-Inn zu einem Betrieb im Bereich Gangkofen alarmiert. Hintergrund des Einsatzes war der Ausbruch der Tierseuche Newcastle, weshalb umfangreiche Maßnahmen zum Schutz von Einsatzkräften und Umfeld während der Keulungsmaßnahmen erforderlich waren.

Die Gesamteinsatzleitung lag bei Kreisbrandinspektor Andreas Maurer. Die Abschnittsleitung „Messen“ und Dekontamination übernahm Fach-Kreisbrandmeister Heiko Schedlbauer.

Mehrere Einheiten mit unterschiedlichen Fähigkeiten waren im Einsatz. Die Führungsunterstützungseinheit aus Tann unterstützte die Einsatzleitung bei der Koordination der Maßnahmen und führte die Lagedokumentation. Vor Ort befand sich zudem der Abrollbehälter Besprechung, welcher als Führungs- und Lagebesprechungsraum genutzt wurde. Die Dekontaminationseinheit aus Triftern stellte eine Dekontaminationsschleuse zur Reinigung und Sicherung der eingesetzten Kräfte im Falle eines nötigen Einsatzes bereit. Für Messaufgaben kam der CBRN-Erkunder aus Pfarrkirchen zum Einsatz.

Als Sicherungseinheit waren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gangkofen vor Ort, die unter anderem Sicherungstrupps unter schwerem Atemschutz bereitstellten und die Einsatzmaßnahmen unterstützten. Ebenfalls an der Einsatzstelle vertreten waren Einheiten der Polizei sowie ein Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes zur medizinischen Absicherung der Einsatzkräfte. Zudem machte sich Kreisbrandmeister Tobias Ertl ein Bild von der Lage vor Ort.

Die wichtigsten Aufgaben der eingesetzten Einheiten waren das Bereitstellen von Sicherungstrupps, der Aufbau und Betrieb einer Dekontaminationsschleuse sowie kontinuierliche Messungen an verschiedenen Messpunkten. Darüber hinaus wurde das Betriebsgelände fortlaufend mit entsprechenden Messgeräten überwacht.

Im betroffenen Betrieb mussten im Zuge der behördlich angeordneten Maßnahmen rund 60.000 Masthähnchen getötet werden. Die eingesetzten Kräfte unterstützten hierbei insbesondere bei der Absicherung, Überwachung und bei Schutzmaßnahmen im Umfeld der Einsatzstelle.

Der Einsatz konnte nach Abschluss der Maßnahmen und ohne besondere Vorkommnisse beendet werden.

 

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Dienstag, Juni 16, 2026