Am Freitag, den 29. August 2025, wurde um 09:27 Uhr die Feuerwehr Mattighofen zu einem Brand in einem Pellet-Werk alarmiert. Aufgrund der schnellen Brandausbreitung wurde die Alarmstufe bis 10:00 Uhr auf Stufe 3 erhöht – zahlreiche Feuerwehren rückten zur Unterstützung an.
Ein Innenangriff war wegen extremer Hitze und starker Rauchentwicklung nicht möglich, daher erfolgte die Brandbekämpfung großteils von außen mittels Drehleiter, Teleskoplader und Wasserwerfern. Die Wasserversorgung wurde über Versorgungsleitungen vom Kühbach sichergestellt.
Ein angrenzender Wohnblock wurde vorsorglich evakuiert. Die Bevölkerung wurde über AT-Alert gewarnt, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Insgesamt waren 12 Feuerwehren mit rund 30 Fahrzeugen und 200 Einsatzkräften im Einsatz.
Zur Unterstützung wurde gegen 12:15 Uhr das Modul Messen aus dem Landkreis Rottal-Inn alarmiert – zum ersten Mal in den benachbarten Bezirk Braunau. Unter der Führung von Fach-Kreisbrandmeister Heiko Schedlbauer machte sich das Modul umgehend auf den Weg. Nach einer kurzen Lageeinweisung durch BFK Franz Baier wurde ein eigener Abschnitt „Messen“ eingerichtet. Dieser wurde von KBM Schedlbauer gemeinsam mit der Führungsunterstützung aus Pfarrkirchen geleitet.
Die Aufgabe des Modul Messen bestand in der Durchführung, Dokumentation und Überwachung von Schadstoffmessungen im Umfeld des Brandes.
Nachdem die Löschmaßnahmen Wirkung zeigten und die Rauchentwicklung deutlich zurückging, wurde der Einsatz beendet. Alle Messergebnisse und Proben wurden abschließend an die Polizei und der Bezirkshauptmannschaft übergeben.
Die Zusammenarbeit mit den Kräften im Bezirk Braunau verlief reibungslos und vorbildlich.