Feuerwehr-Hilfeleistungskontingente

 

Zur Länder- und staatenübergreifende Katastrophenhilfe, sowie zur überregionalen Katastrophenhilfe innerhalb des Freistaates Bayerns wurden im Landkreis Rottal-Inn folgende drei Feuerwehr-Hilfeleistungskontingente aufgestellt:

 

     20120630001    

 1. Feuerwehr-Hilfeleistungskontingent

Standard

 

2. Feuerwehr-Hilfeleistungskontingent

Standard 

 

 Feuerwehr-Hilfeleistungskontingent

ABC-Abwehr

 

 

 

Die Versorgung der Kontingente erfolgt lageangepasst über die mitgeführte Logistikgruppe, die grundsätzlich über die ersten 48 Stunden eine autarke Versorgung mit:

Verpflegung, Betriebsstoffen, Instandhaltung und Sanitätsdienst sicherstellen muss.


Nach Aufstellung der Feuerwehr-Hilfeleistungskontingente im Jahr 2008, fanden in den darauffolgenden Jahren mehrere Übungen, insbesonders das Fahren in der Fahrzeugkolonne statt.

Am 30.06.2012 wurde in einer zweitägigen Verlegeübung die autarke Eigenversorgung und das Einrichten einer behelfsmäßigen Unterkunft für die Einsatzkräfte getestet. Mit 22 Fahrzeugen verlegten die 122 Einsatzkräfte aus dem Rottal in das 100 Kilometer entfernte Inzell im Landkreis Traunstein. Als behelfsmäßige Unterkunft diente die Turnhalle am Eisstadion Inzell. Als Highlight wurden die Einsatzkräfte, durch die FF Inzell und die FF Bad Reichenhall, in einer Stationsausbildung über die besonderen Brandschutz- u. Löschmaßnahmen im Gebirge unterrichtet.


Einsätze:
In der Zeit vom 02.06.2013 bis 19.06.2013 wurden die Feuerwehr-Hilfeleistungskontingente aus dem Landkreis Rottal-Inn bei der Flutkatastrophe im benachbarten Landkreis Deggendorf und in der Stadt Passau eingesetzt. In diesen Tagen wurden zu den beiden im Voraus eingeplanten Feuerwehr-Hilfeleistungskontingenten Standard, zusätzlich noch drei weitere Kontingente aufgestellt, so dass bis zum Ende der Flutkatastrophe ca. 1.200 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Rottal-Inn als Fluthelfter im Einsatz waren.

 

 

 

 

 

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