Umrüstung Digitalfunk

Digitalfunk: Umrüstung bei Feuerwehren ist angelaufen

Nach jahrelangem Warten: Feuerwehren rüsten auf Digitalfunk um - Geräteeinbau und Schulungen laufen

Digitalfung Schaitl Hans

Rottal-Inn. Nach über zehn Jahren ist es nun so weit: die Feuerwehren im Landkreis rüsten auf die digitale Funktechnik um. 250 Geräte für Fahrzeuge sowie 1000 Handgeräte sind ausgeliefert, der Einbau soll bis Ende 2016 abgeschlossen sein. Die Ausschreibung für die Beschaffung wurde ILS-weit durchgeführt, die Gemeinden haben über das Landratsamt die Anzahl der Fahrzeug- und Handgeräte geordert, die zum kompletten Ersatz der vorhandenen Funkausrüstung nötig war. In einigen Kommunen, darunter die Marktgemeinde Arnstorf, ist diese Arbeit für die 13 Einsatzfahrzeuge der sieben Wehren seit 28. Februar erledigt.

Unter Leitung von KBM Helmut Schaitl zusammen mit den Funkausbildern finden derzeit im Brandbezirk 3/4 auch schon die notwendigen Schulungen statt. „Bei der Stützpunktwehr Arnstorf sind 20 Mann und bei der Wehr Mariakirchen 16 Einsatzkräfte bereits fit im Umgang mit der neuen Technik“, berichtet er. Im Verlauf von vier Stunden stehen bei dieser Endanwenderschulung Theorie und Praxis auf dem Stundenplan. Nach 75 Minuten Präsentation und Grundlagenvortrag geht es mit der theoretischen Einweisung in die digitale Funktechnik weiter, dann folgt die Praxis am Handsprechfunkgerät wie auch am fest eingebauten Fahrzeugfunkgerät.

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AED Nachschulung 2015

Feuerwehren gegen den plötzlichen Herztod

Nachschulung für Aktive in der Anwendung der automatisierten externen Defibrillation

AED SchulungPfarrkirchen. Der plötzliche Herztod ist die häufigste außerklinische Todesursache in Deutschland. Die überwiegende Mehrzahl aller Patienten mit plötzlichem Herztod weist initial ein Kammerflimmern auf. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ist ohne Reanimation das Kammerflimmern nicht selten in eine Asystolie (Herzstillstand) übergegangen.

Die einzige wirksame Behandlung im Rahmen der Reanimation stellt die Defibrillation dar, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreisfeuerwehrverbandes. Je früher diese erfolgt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit des Überlebens ohne bleibende Schäden. Jede Minute ohne wirksame Reanimation reduziert die Überlebenswahrscheinlichkeit um zehn Prozent. Sofern ein entsprechendes Gerät verfügbar ist, gehört eine frühzeitige Defibrillation heutzutage zu den Basismaßnahmen der Wiederbelebung.

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Gedanken zum Jahresende von Kreisbrandrat Johann Prex

Da sein, wenn man gebraucht wird

Gedanken zum Jahresende von Kreisbrandrat Johann Prex – Rund 7000 Aktive in den Feuerwehren des Landkreises

Foto Kampagne Ehrensache fr Pressebericht Ihrer FeuerwehrPfarrkirchen. Die Feuerwehren im Landkreis Rottal-Inn sind eine Bürgerinitiative, die sich vor 150 Jahren gegründet hat und aus dem heutigen Hilfeleistungssystem nicht mehr weg zu denken sind. "Wenn es uns nicht gäbe, müsste man uns neu erfinden", ist Kreisbrandrat (KBR) Johann Prex überzeugt. Zum Jahresende wirft er für die Heimatzeitung einen Blick auf die Arbeit der 128 Feuerwehren des Landkreises.

"Stellen Sie sich in der heutigen Zeit unserer Bürokratie mal vor, ein Gesetz auf den Weg zu bringen, wo Ehrenamtliche auf freiwilliger Basis eine Pflichtaufgabe einer Gemeinde übernehmen?" Für KBR Johann Prex undenkbar. "Ja, man sollte dieses hohe ehrenamtliche Gut im wahrsten Sinne des Wortes auf Händen tragen", so der Kreisbrandrat. In einer Zeit, in der quer durch alle Parteien auch über bessere Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung nachgedacht wird, wo täglich über die Flüchtlingsproblematik und über Terror in den Medien berichtet wird, seien die Freiwilligen Feuerwehren "ein Leuchtturm der Selbstorganisation und ein Vorbild bei der Übernahme von Verantwortung im Gemeinwesen".

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