AED Nachschulung 2015

Feuerwehren gegen den plötzlichen Herztod

Nachschulung für Aktive in der Anwendung der automatisierten externen Defibrillation

AED SchulungPfarrkirchen. Der plötzliche Herztod ist die häufigste außerklinische Todesursache in Deutschland. Die überwiegende Mehrzahl aller Patienten mit plötzlichem Herztod weist initial ein Kammerflimmern auf. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ist ohne Reanimation das Kammerflimmern nicht selten in eine Asystolie (Herzstillstand) übergegangen.

Die einzige wirksame Behandlung im Rahmen der Reanimation stellt die Defibrillation dar, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreisfeuerwehrverbandes. Je früher diese erfolgt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit des Überlebens ohne bleibende Schäden. Jede Minute ohne wirksame Reanimation reduziert die Überlebenswahrscheinlichkeit um zehn Prozent. Sofern ein entsprechendes Gerät verfügbar ist, gehört eine frühzeitige Defibrillation heutzutage zu den Basismaßnahmen der Wiederbelebung.

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Gedanken zum Jahresende von Kreisbrandrat Johann Prex

Da sein, wenn man gebraucht wird

Gedanken zum Jahresende von Kreisbrandrat Johann Prex – Rund 7000 Aktive in den Feuerwehren des Landkreises

Foto Kampagne Ehrensache fr Pressebericht Ihrer FeuerwehrPfarrkirchen. Die Feuerwehren im Landkreis Rottal-Inn sind eine Bürgerinitiative, die sich vor 150 Jahren gegründet hat und aus dem heutigen Hilfeleistungssystem nicht mehr weg zu denken sind. "Wenn es uns nicht gäbe, müsste man uns neu erfinden", ist Kreisbrandrat (KBR) Johann Prex überzeugt. Zum Jahresende wirft er für die Heimatzeitung einen Blick auf die Arbeit der 128 Feuerwehren des Landkreises.

"Stellen Sie sich in der heutigen Zeit unserer Bürokratie mal vor, ein Gesetz auf den Weg zu bringen, wo Ehrenamtliche auf freiwilliger Basis eine Pflichtaufgabe einer Gemeinde übernehmen?" Für KBR Johann Prex undenkbar. "Ja, man sollte dieses hohe ehrenamtliche Gut im wahrsten Sinne des Wortes auf Händen tragen", so der Kreisbrandrat. In einer Zeit, in der quer durch alle Parteien auch über bessere Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung nachgedacht wird, wo täglich über die Flüchtlingsproblematik und über Terror in den Medien berichtet wird, seien die Freiwilligen Feuerwehren "ein Leuchtturm der Selbstorganisation und ein Vorbild bei der Übernahme von Verantwortung im Gemeinwesen".

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Richtig reagieren bei Gefahrgut

Kreisbrandinspektion Rottal-Inn auf Fortbildung

 

Fachtagung Bad Abbach kleinPfarrkirchen. Der Bezirksfeuerwehrverband Niederbayern veranstaltete erstmals auf Bezirksebene in Bad Abbach eine "Fachtagung Gefahrgut". Hierzu waren spezialisierte Kräfte wie KBM-Gefahrgut, Leiter der Gefahrgutausbildung, Leiter der Dekon.-Ausbildung oder Örtliche Einsatzleiter (ÖEL) aller Landkreise und kreisfreien Städte aus Niederbayern, sowie die Fachberater der Regierung eingeladen. Aus dem Landkreis Rottal-Inn nahmen Kreisbrandrat Johann Prex, sowie die Kreisbrandmeister René Lippeck, Karl Kaiser und Maximilian Kirschner an der Fortbildung teil.

Unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Karl-Heinz Rott (Landkreis Kehlheim) wurde das Tagesprogramm zusammengestellt und abgearbeitet. Nach der Begrüßung durch Kehlheims Landrat Dr. Hubert Faltermeier und Bad Abbachs Bürgermeister Ludwig Wachs wurden zahlreiche Fachthemen behandelt.

Zum Thema "Lithium-Batterien: Kraftwerke im Taschenformat" referierte Dr. Michael Buser von der Fa. RISK-EXPERTS aus Wien. Weiter stellte sich die "Analytische Task Force" des Bundes (ATF), stationiert bei der Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt München vor.

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