Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen

Einsatzkräfte der Feuerwehren am Limit

Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen sorgen zunehmend für Frust bei den Ehrenamtlichen – Heuer fast schon 70 Fälle

PilgerSimbach. Kaum hat Fabian L. am Donnerstagmorgen seinen Arbeitsplatz erreicht, geht auch schon der Piepser los. Genauso wie seine anderen Kameraden von der Feuerwehr lässt er alles stehen und liegen und eilt mit dem Auto ins Gerätehaus. Jetzt heißt es schnell umziehen, rein in die Schutzkleidung und schon geht es mit dem Einsatzfahrzeug mit Martinshorn und Blaulicht zum Einsatzort.

Im speziellen Fall löste die Brandmeldeanlage im Simbacher Krankenhaus aus. Der Rauchmelder im Keller hat angeschlagen – Feueralarm! Nach einigen Minuten sind die Einsatzkräfte vor Ort und gehen der Sache auf den Grund. Am Ende stellt sich heraus, dass bei Wartungsarbeiten im Untergeschoss feiner Staub den Alarm auslöste. Also keine Personen in Gefahr – ein typischer Fehlalarm.

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Meldepflicht bei Wiedverbrennung

Damit die Feuerwehr nicht umsonst ausrückt

Wer pflanzliche Abfälle verbrennt, muss dies bei der Gemeinde melden – Prex: Auch Kommandanten informieren

160920-0155-29-55596248-feuerwehrPfarrkirchen. Wenn Wied oder andere pflanzliche Abfälle verbrannt werden, müssen Feuerwehren oft umsonst ausrücken. Das Landratsamt erinnert an die Meldepflicht für solche Feuer. "Gut gemeint, aber wenig hilfreich", sagt Kreisbrandrat Johann Prex und hat einen anderen Vorschlag.

Flammen lodern. Es riecht verbrannt. Eine Rauchsäule steigt auf. Ein Notfall – denkt sich ein Hobbypilot, als er vor kurzem mit seinem Sportflugzeug über Arnstorf kreist. Er alarmiert den Notruf. Die Feuerwehr rückt aus, rast zu dem landwirtschaftlichen Anwesen – alles umsonst, wie sich vor Ort herausstellt. Was der Pilot nicht wissen konnte: Das vermeintliche Inferno am Boden entpuppte sich als kontrollierter Brand. Ein Landwirt hatte Wied abgefackelt – und dies nicht bei der Gemeinde angemeldet.

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Eröffnung Aktionswoche 2016

"Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit. Komm, hilf mit!"

Bayernweite Feuerwehraktionswoche 2016 im Landkreis Rottal-Inn gestartet – Werbung um neue Aktive

160917-0216-29-55543732-l-brandschutzwochePfarrkirchen. Noch bis zum 25. September läuft die bayernweite Feuerwehraktionswoche unter dem diesjährigen Motto "Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit. Komm, hilf mit!" Im Landkreis Rottal-Inn fiel der Startschuss am Landratsamt in Pfarrkirchen vor zwei eindrucksvollen Werbebannern der Feuerwehren im Beisein der Feuerwehrspitze des Landkreises und von Landrat Michael Fahmüller.

"Komm, hilf mit!": Dieser Slogan soll, so Kreisbrandrat Hans Prex, eine Einladung an alle interessierten Bürger sein, sich in einer Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren. "Die Aktionswoche stellt das Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr in den Mittelpunkt und zeigt bereits seit Jahrzehnten, was die Feuerwehrfrauen und -männer leisten, um die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten", so der Kreisbrandrat.

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